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Kurzinfo 2014 Nr. 5 Druckdatum:29.09.2014

vor Ihnen liegt die fünfte Ausgabe der Kurzinformation der Elternkammer Hamburg 2014 wie gewohnt, mit vie-
len interessanten Informationen rund um die Schule.

Und hier als PDF-Datei.

Miteinander in Vielfalt - 11. Elterntag 2014

Von: Claudia Wackendorff
Am Samstag, 8.11.2014, 10–16 Uhr findet der nächste Hamburger Elterntag der Elternkammer Hamburg
statt - natürlich in bewährter Kooperation mit dem Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Un-
ter dem Titel "Miteinander in Vielfalt" geht es um die vielen Facetten des Zusammenlebens. In den Themen-
räumen nähern wir uns dem Thema Inklusion aus kultureller Sicht („Interkulturelle Schule“), aus individueller
Sicht („Inklusion und ich – Betroffene berichten“) und aus schulischer Sicht („Praxisbeispiel inklusive Schule“)
und informieren über die rechtlichen Grundlagen der Umsetzung des Inklusionsgedankens.  
Neu ist der "Marktplatz der Informationen", auf dem sich Eltern mit Informationen über Schule Allgemein und im Speziellen, den ReBBZ, Elternmitarbeit, Cybermobbing, Hochbegabung etc. versorgen können. Auch in diesem Jahr bieten wir wieder eine Kinderbetreuung an! Mehr zum vielfältigen Programm, den Marktplatzteilnehmern und der Anmeldemöglichkeit findet sich -ebenso wie der Flyer- auf der EKH-Homepage.
 

Pausenentzug als Erziehungsmaßnahme

Von: Claudia Wackendorff
Immer mal wieder erreicht die Elternkammer die Anfrage, ob Schülern als Strafe für Stören oder sonstiges Fehl-
verhalten die Pause entzogen werden darf. Frei nach der Argumentation: Du hattest deine Pause ja im Unter-
richt... Die Rechtsabteilung der BSB sagt dazu folgendes:
"Schülerinnen und Schüler können auch während der Pause mit Erziehungsmaßnahmen konfrontiert werden.
Dies kann damit begründet werden, dass die Pause ein Zeitraum ist, in dem die Schule auf die Schülerin bzw.
den Schüler erzieherisch einwirken kann, ohne dass sie oder er den Unterricht versäumt oder „nachsitzen“
müsste. Es gibt jedoch einige Beschränkungen, die dabei zu beachten sind: So darf dem Kind z. B. nicht unter-
sagt werden, sein Pausenbrot zu essen oder sich in der Pause ein Frühstück zu kaufen oder zur Toilette zu ge-
hen. Auch dürfen nicht mehrere Pausen hintereinander mit Erziehungsmaßnahmen gefüllt werden."

Elterncafé im SchulInformationsZentrum (SIZ)

Das Schul Informations Zentrum lädt auch in diesem Jahr wieder zum Elterncafé ein.
Eine gute Gelegenheit für interessierte Eltern zum Erfahrungs- und Ideenaustausch.
Die Cafés sind schulformorientiert.  
Grundschulen: Mi., 29. Oktober 2014;
Sonderschulen: Dienstag, 4. November 2014;
Stadtteil- und Berufsschulen: Mittwoch, 5. November 2014;
Gymnasien: Mittwoch, 12. November 2014;
jeweils um 18:30 im Schulinformationszentrum (SIZ) Hamburger Straße 125a, 22083 Hamburg.  
Anmeldung sind erbeten bis 08.10.2014 per E-Mail an: kristiane.harrendorf@bsb.hamburg.de
www.hamburg.de/bsb/siz/

Unterrichtsausfall

Von: Marc Keynejad
Schulen müssen der Schulbehörde wöchentlich über erteilte und ausgefallene Unterrichtsstunden berichten. Ein-
mal pro Quartal sollen die Gremien Ihrer Schule über den Stand des vertretenen oder ausgefallenen Unterrichts
im Rahmen eines eigenen Tagesordnungspunktes informiert werden.
Im Beschwerdefall können sich betroffene an den zuständigen Schulaufsichtsbeamten wenden.

Neue Bildungspläne für die STS

Von: Claudia Wackendorff
Mit der Wiedereinführung der klassischen Unterrichtsfächer Naturwissenschaften/Technik, Biologie, Chemie,
Physik, Informatik, Geographie, Geschichte und PGW an den Stadtteilschulen gibt es ab dem Schuljahr 2014/15 auch neue Rahmenpläne. Interessierte Eltern und Schüler finden diese unter
www.hamburg.de/bildungsplaene/2363316/start-stadtteilschule/.
Neben den Anforderungen und Inhalten findet man dort z.B. auch Grundsätze zur Leistungsrückmeldung und -bewertung.

Ombudsstelle Schüler

Für das Schuljahr 2014/15 wird der Aufgabenbereich der Ombudsperson Schülervertretungen zunächst probe-
weise erweitert. Während die Ombudsperson bislang nur Ansprechpartner für Schülervertretungen war, steht
sie bei Fragen von Ordnungsmaßnahmen (Verweis, Ausschluss von Klassenfahrten etc.) nun allen Schülerinnen
und Schülern mit Rat und Hilfe zur Verfügung. Wir freuen uns, dass diese wichtige Position nun mit Herrn Dr.
Wolfgang Dittmar besetzt wurde! Er ist sehr engagiert im Schulbereich tätig und kann als ehemaliger Schulleiter
und Amtsleiter in der Bildungsbehörde auf viel Erfahrung mit dem Hamburger Schulsystem zurückblicken. Herr
Dr. Dittmer ist via E-Mail zu erreichen unter: ombudsstelle-schueler@bsb.hamburg.de

Flüchtlingskinder

In seiner letzten Sitzung hat sich der neu gebildete Ausschuss für Integration intensiv mit dem Thema Flücht-
lingskinder an Hamburger Schulen auseinandergesetzt, an denen sich der hohe Ansturm auf das Asylverfahren
inzwischen auch bemerkbar macht. So gibt es an vielen Standorten, an denen IVK- (Integrations- und Vorberei-
tungsklassen für Kinder die nicht deutsch sprechen können, nicht mehr als 12 Kinder) und Alphaklassen (Kinder die weder Deutsch noch die lateinische Schrift beherrschen, Klassensequenz 10) eingerichtet wurden, große Hürden die zu bewältigen. Der Ausschuss hat daher zwei Beschlüsse hierzu verfasst. Weiterführende Informationen finden Sie unter folgender Adresse:  
www.elternkammer-hamburg.de/themen/fluechtlingskinder-in-hamburg/ 

Familientag

Am 30.8.2014 fand im Rathaus der Hamburger Familientag statt. Viele Eltern nutzten – während ihre Kinder
eifrig Buttons bastelten - die Gelegenheit zum Gespräch mit den Vertretern der Elternkammer. Ein kurzer Be-
richt und ein paar Fotos finden sich unter diesem Link


Kurzinformation Nr. 4  2014 ∙ Druckdatum: 5.6.2014 

Liebe Leserinnen und Leser,
die vorliegende vierte Ausgabe der Kurzinformation der Elternkammer Hamburg 2014 erscheint in neuem,  
frischem Gewand, dafür – wie gewohnt – mit vielen interessanten Informationen rund um die Schule.

Hier die Kurzinfo als PDF-Datei.

Ombudsstelle Eltern

Von: Marc Keynejad
Die Elternkammer hat in Ihrer Plenumssitzung im Mai beschlossen, die Schulbehörde aufzufordern, eine Om-
budsstelle für Eltern einzurichten. Nach Vorstellung der Kammer sollen die Ombudspersonen als Ansprechpart-
nerInnen für Elternvertretungen in der Klasse, im Elternrat, in der Schulkonferenz und für überschulische Gremien in allen Angelegenheiten, die die schulgesetzlich verankerten Mitbestimmungsrechte be-
treffen, zur Verfügung stehen.  

Zur Stellungnahme.

Begleitung beim Schulschwimmen

Von: Felicitas von der Burg
Seit der Umstellung des Schulschwimmens zu Bäderland begleitet den Ausschuss „Gesundheit, Sport und Um-
welt“ dieses Thema immer wieder, in anderen Facetten.  
Seit einiger Zeit ist es die Begleitung der Schülerinnen und Schüler von und zu der Schwimmhalle. Das Schwim-
men ist Bestandteil des regulären Unterrichts. Somit liegt die Verantwortung der Durchführung bei der BSB.  
Die Elternkammer fordert deshalb die BSB in einer Stellungnahme auf, den Grundschulen genügend
Honorarmittel zur Verfügung zu stellen, um verantwortliches und kompetentes Begleitpersonal zu  
finden. Das können auch Eltern sein.

Schulbegleitung

Mit Beginn des neuen Schuljahres soll die Schulbegleitung für die meisten SchülerInnen zentral über die Schulen
organisiert werden. Es soll nur noch für SchülerInnen, die einen erheblichen Förderbedarf im Bereich der geistigen
oder der körperlich-motorischen Entwicklung haben und keine Schwerpunktschule oder spezielle Förder-
schule besuchen oder eine Schulbegleitung mit besonderer Qualifikation benötigen, ein Antrag nötig sein.
www.hamburg.de/contentblob/4315742/data/neu-a1-kurzinformation-schulbegleitung.pdf.

Gewaltvorfälle an Schulen

Von: Claudia Wackendorff
Auf Grundlage des Hamburgischen Pressegesetzes wurde die Schulbehörde am 23. Mai 2014 erstmals gezwun-
gen, Angaben zu schweren Körperverletzungen differenziert nach einzelnen Schulen zu veröffentlichen.
Ein Vorgang, den die Elternkammer Hamburg sehr kritisch sieht. Bereits in der Stellungnahme 634-01
meldet die Kammer Bedenken gegen die Veröffentlichung solcher Statistiken an.
Werden Schulen mit Gewaltvorfällen öffentlich an den Pranger gestellt, steht zu befürchten, dass sie sich keine
Hilfe mehr holen werden und Vorfälle verschweigen, zulasten der Opfer und Täter.  
Mehr Informationen zur Beratungsstelle Gewaltprävention (Flyer, Angebote, Meldebögen, Checklisten)
finden sich hier.

 

Umwidmung von Schulflächen

Der Verkauf von Schulflächen und -gebäuden zugunsten von Wohnungs- und Straßenbau durch die Hamburger Behörden hat spürbar zugenommen. Anfang Mai wurde eine Stellungnahme des Ausschusses für Gesundheit, Sport und Umwelt (GSU) hierzu von der Kammer verabschiedet.  
Dort fordert die Kammer die Eltern so früh wie möglich in alle Pläne einzubinden und die Einrichtung einer Koor-
dinationsstelle die Problemfällen und Missverständnissen begegnen soll.  
Neu zu schaffende Wohngebiete, wie die z.B. die "Neue Mitte Altona" oder in anderen Stadtteilen sind erwünschte neue Lebensräume. Auch dort werden Kinder wohnen, die genügend Raum in Schule brauchen. 

Schüler-Moderatoren

Von: Claudia Wackendorff  
Das Projekt "SchülerInnen-Schule-Mitbestimmung" ist ein Projekt von Schülern für Schüler und bietet auf seiner
Homepage www.ssm.hamburg.de vielseitige Informationen, Tipps und Tricks, sowie Fortbildungen für
Klassensprecher, Schulsprecher, engagierte Schüler oder die, die es werden wollen. Unterstützt wird
das ganze vom SIZ und dem LI Hamburg.
Jetzt werden wieder neue "Schüler-Moderatoren” ausgebildet! Das nächste Seminar findet vom 11. bis
14.09.2014 statt. Anmeldeschluss ist der 30.06.2014. Der dazugehörige Flyer mit mehr Informationen
kann hier heruntergeladen werden: ssm.hamburg.de/index.php/file/download/1128

Bundeselternrat

Von: Gerrit Petrich
Vom 23.-25.05.2014 fand die Frühjahrsplenartagung des Bundeselternrats, dem höchsten elterlichen Vertre-
tungsgremium Deutschlands, in Potsdam statt. Neben interessanten Vorträgen und Workshops zum Thema
„Feedbackkultur an Schule“ stand die Tagung im Zeichen der Vorstandswahlen.
Nach 5 Jahren (2009-2014) als Vorsitzender des BER war der Hamburger Hans-Peter Vogeler nicht wieder wählbar. Die Wahl des Vorsitzenden musste auf die Herbstplenartagung im November vertagt werden, da sich kein Kandidat fand. Als neue stellvertretende Vorsitzende des BER wählte die Delegiertenversammlung die Bremerin Andrea Spude und die Berlinerin Erika Takano-Forck.
Der Vorstand des Bundeselternrats besteht nun aus den drei stellvertretenden Vorsitzenden Michael Töpler
(Nordrhein-Westphalen), Andrea Spude, Erika Takano-Forck und dem Vorstandsmitglied für  
Finanzen Evelin Becker (Sachsen).
Weitere Information zum Bundeselternrat gibt es hier.