20151202_EKH_PM_Kürzungen-Inklusion.pdf

Elternkammer Hamburg p.A. BSB • Hamburger Str. 31 22083Hamburg                                          

Claudia Wackendorff Vorsitzende

19. Kammerperiode 2013-2015

Pressemitteilung          Hamburg, 02.12.2015

Lehrerstellen für Inklusion gekürzt

Eine parlamentarische Anfrage 1  zur Lehrerstellenzuweisung für Schüler/innen mit dem
Förderschwerpunkt Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung (LSE) hat gezeigt:
Obwohl im Text der Senatsantwort von 85 Lehrerstellen pro Jahrgang der Stadtteilschulen die Rede ist, ergibt die Summe der Zuweisungen an die einzelnen Stadtteilschulen im diesjährigen Jahrgang 5 lediglich 75 Stellen.
Auf Grund der Vorgeschichte wird diese Kürzung von der Elternkammer mit Unverständnis zur Kenntnis genommen.
Die Bürgerschaft hatte vor drei Jahren die Drucksache Inklusive Bildung an Hamburgs Schulen 2  beschlossen. Dort wurde festgelegt, dass pro Schüler mit dem Förderschwerpunkt LSE drei zusätzliche Unterrichtstunden nötig seien. Ausgehend von der damaligen Zahl förderungsbedürftiger Schülerinnen und Schüler wurden dann die entsprechenden Lehrerstellen zur Verfügung gestellt.
Vor einem Jahr stellte sich bei der von Senator Rabe veranlassten Diagnostik heraus, dass die tatsächliche Zahl der förderungsbedürftigen Schülerinnen und Schülern deutlich höher ist als 2012 angenommen. Die Lehrerstellen hätte nun folgerichtig eigentlich im selben Umfang erhöht werden müssen wie die Zahl der Schüler mit LSE gestiegen war. Damit wären für die Stadtteilschulen zusätzlich 101 Stellen pro Jahrgang nötig gewesen, um für jeden Schüler mit LSE drei Stunden bereitzustellen.  Letztendlich wurden den Stadtteilschulen dann 85 Stellen zugesagt. 3  Und davon
wurden den Stadtteilschulen jetzt sogar nur 75 Stellen zugewiesen.
Insgesamt entspräche das einer Kürzung der Pro-Kopf-Zuweisung um mehr als ein Viertel.
Die Elternkammer Hamburg fordert, dass den Stadtteilschulen die nicht zugewiesenen zehn Stellen umgehend zur Verfügung gestellt werden. Sie waren bereits zugesagt und werden dringend benötigt!
Für Rückfragen:
Claudia Wackendorff, Mobil: 0176 614 874 66
Vorsitzende der Elternkammer Hamburg
Die Elternkammer Hamburg vertritt die Interessen der Eltern von rund 240.000 Schülerinnen und Schülern an Hamburgs Schulen und besteht aus 38 Kammermitgliedern, die aus den einzelnen Kreiselternräten entsandt werden.
1 Bürgerschaftsdrucksache 21/2278
2 Bürgerschaftsdrucksache 20/3641
3  "Die stabile Personalressource von 85 Lehrerstellen wird bei jedem Start der neuen fünften Klassen auf die einzelnen Stadtteilschulen entsprechend der Zahl ihrer LSE-Schülerinnen und –Schüler aufgeteilt" ex PM BSB "120 zusätzliche
Lehrerstellen für die Inklusion" vom 6. Juli 2015

 

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20150827_EKH_PM_Umschüler.pdf

Die Elternkammer Hamburg vertritt die Interessen der Eltern von rund 240.000 Schülerinnen und Schülern an Hamburgs
Schulen und besteht aus 38 Kammermitgliedern, die aus den einzelnen Kreiselternräten entsandt werden.  
PM 150521
 
                
ELTERNKAMMER HAMBURG   
 
 
 
 
Elternkammer Hamburg p.A. BSB • Hamburger Str. 31 • 22083 Hamburg                                         Claudia Wackendorff
Vorsitzende
19. Kammerperiode 2013-2015                   Für Rückfragen: 0176 614 874 66
 
Pressemitteilung                   Hamburg, 27.08.2015
 
800 Schülerinnen und Schüler wechseln die Schulform -  Elternkammer fordert intensivere Beratung und Förderung.
800 Schülerinnen und Schüler (SuS) wechseln in diesem Sommer nach Klasse 6 des Gymnasiums auf eine siebte Klasse einer Stadtteilschule. Von einigen Ausnahmen vielleicht abgesehen, ist die Mehrheit dieser Schüler gezwungen zu wechseln, weil ihre Leistungen nicht den Versetzungsanforderungen für die 7. Klasse des Gymnasiums genügen. Ursache ist aus Sicht der Elternkammer eine ungenügende Förderung der Kinder und Beratung der Familien. Die Folge: Stadtteilschulen am Rande ihrer Kapazitätsgrenzen, Schüler, die nicht mehr in Wohnortsnähe beschult werden
können, Unruhe durch Störung der Klassengemeinschaft, der einzelne neue Schüler muss sich komplett neu orientieren – ohne eine Findungsphase, die 5. Klassen normalerweise zum Schulbeginn organisieren.
„Alle Schulformen haben die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler so zu fördern, dass (…) Schwächen ausgeglichen werden.“  (VO-BF §1). „Sitzenbleiben“ ist in Hamburg nur noch in Ausnahmefällen möglich. „Mangelhafte Leistungen“ (Note 5) sollen durch eine besondere Förderung ausgeglichen werden. „Wenn diese Verordnung ernst genommen werden würde und die Förderungen rechtzeitig, auf den jeweiligen Schüler zugeschnitten und mit der nötigen Erfolgskontrolle erteilt werden würden, dürfte es weder diese 800 Umschüler noch die von weiterführenden Schulen beklagten Wis-
senslücken bei Grundschülern geben“,  meint Claudia Wackendorff, Vorsitzende der Elternkammer Hamburg. Die Elternkammer Hamburg fordert in ihrem Beschluss 643-05 „Umschulung Gymnasium-Stadtteilschule“  daher u.a., die Förderprogramme nicht erst bei „mangelhaften“, sondern schon bei „gerade noch ausreichenden Leistungen“ zu starten. Natürlich müssen Leistungen auch realistisch bewertet werden. Eine schonende Benotung entzieht den Schülern die so nötige Förderung.
Damit Schüler ihre Leistung voll entfalten können, ist es wichtig, dass sie die für sie passende Schule mit dem für sie passenden Unterrichtsprogramm finden. Das Elternwahlrecht gibt Familien (theoretisch) das Recht, die weiterführende
Schule frei zu wählen. Dafür müssen Eltern die Potentiale ihres Kindes aber auch richtig einschätzen können. Hierzu braucht es eine intensivere Entwicklungs-Rückmeldung durch mindestens zwei Lernentwicklungsgespräche pro Jahr,
einen engen Kontakt zwischen Eltern und Pädagogen und eine fundierte, miteinander diskutierte Schullaufbahnempfehlung. Die „Tage der offenen Tür“ oder „Marktplätze“ der weiterführenden Schule müssen intensiver beworben werden.
„Auch muss sich das Image der Stadtteilschulen verbessern. Wenn gezeigt werden kann, dass die Unterrichtsqualität an Stadtteilschulen keine Vergleiche scheuen muss, wird es auch keine „Gymnasialflucht“ mehr geben“, ist sich Ebrahim Yousefzamany, Vorsitzender des Elternkammer-Ausschusses für Bildungsübergänge, sicher. Eltern müssen durch Schulen, Familienlotsen etc. über das Hamburger Bildungssystem aufgeklärt werden – gerade wenn sie ihre eigene Ausbildung nicht in Deutschland erhalten haben. Nicht nur das Abitur, das am Gymnasium abgelegt wurde, ermöglicht eine erfolgreiche Zukunft.  Schüler (und Eltern) müssen ebenso die Gelegenheit haben, die Arbeitsweise weiterführender Schulen kennenzulernen, z.B. durch „Schnuppertage“, die weiterführenden Schulen in Absprache mit den Grundschulen rechtzeitig vor der Anmelderunde einrichten. Wenn dann Pädagogen von Grund- und weiterführenden Schulen durch gegenseitige Hospitationen die Arbeitsweise der jeweils anderen Schulform kennenlernen, können sie ihren Unterricht auch besser aufeinander abstimmen und das ihrige zu einem besseren Übergang an die weiterführenden Schulen beitragen, so dass nicht mehr so viele zum Schulwechsel genötigt werden. fileadmin/user_upload/presseerklaerungen/2015/20150827_EKH_PM_Umschueler.pdf

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20150528 PM Panne im Physik-Abi – Elternkammer Hamburg fordert Ausgleich

19. Kammerperiode 2013-2015
Pressemitteilung                                                                                              Hamburg, 28.05.2015

Panne im Physik-Abi – Elternkammer Hamburg fordert Ausgleich

Sowohl in der Aufgabenstellung als auch in der Durchführung kam es bei der diesjährigen Abitur-
Prüfung im Fach Physik auf erhöhtem Anforderungsniveau zu Fehlern (siehe dazu auch die Hintergrund-
informationen unten).  
Die Elternkammer fordert die Behörde für Schule und Berufsbildung mit Nachdruck auf, für die
betroffenen Schüler einen Ausgleich zu erarbeiten und bei der Bewertung der Klausuren anzuwenden.
„Zwei der drei möglichen Aufgaben waren mit Fehlern behaftet. Jeder Abiturient muss sich für zwei
Aufgaben entscheiden und sie bearbeiten. Theoretisch wurde also jeder Abiturient benachteiligt. Aber
besonders betroffen sind die, die sich eben diese beiden ausgesucht haben“, stellt Claudia Wackendorff,
Vorsitzende der Elternkammer, klar.  
Nach einer schriftlichen kleinen Anfrage (DS 21/362) ist es seit Einführung des Zentralabiturs auch nicht
das erste Mal, dass es in Abitur-Prüfungen zu Pannen kam. Kürzlich bekannt wurde auch, dass Fehler in
der aktuellen Chemie-Prüfung gerade noch rechtzeitig kurz vor Beginn korrigiert werden konnten. Die
Elternkammer fordert, geeignete Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Abituraufgaben aufzusetzen, die solche Fehler zukünftig vermeiden.
Nicht nur die Elternkammer Hamburg sieht hier Handlungsbedarf. Auch der Schulausschuss der Ham-
burgischen Bürgerschaft will sich auf seiner Sitzung am 02. Juni 2015 mit den Zwischenfällen beschäftigen.
 
Hintergrundinformationen:

  1. Bei der Aufgabenstellung „ein Planet, zwei Kometen“ fehlte eine für die Lösung notwendige Formel. Diese wurde zwar den Schulen noch während der Prüfung nachgereicht, erreichte jedoch offenbar nicht alle Schüler rechtzeitig.

  2. Die „Lösung“ der BSB für dieses Problem, den Schülern die volle Punktzahl zuzubilligen, wenn sie bis zu dem Schritt gerechnet haben, für den anschließend die fehlende Formel benötigt wird, ist unzureichend:

    1. Viele Schüler haben auf die erfolglose Suche nach einer Lösung ohne die fehlende Formel viel Zeit verwendet, die dann bei der Bearbeitung anderer Aufgaben fehlte und somit auch bei diesen Aufgaben für ein unter den Erwartungen liegendes Ergebnis gesorgt hat.

    2. Dem Vernehmen nach sollen einzelne Schulen die Bearbeitungszeit für die Prüfung von sich aus aufgrund der fehlenden Formel verlängert haben. Dies stellt eine Benachteiligung der Schüler dar, die mit der vorgegebenen Prüfungszeit auskommen mussten.

  3. Im „A-Heft“1 ist der Erwartungshorizont für die Aufgabenstellung zum Thema „Gravitation“ ausdrücklich eingeschränkt auf eine angenommene Kreisbahn2. Die Aufgabenstellung in der Prüfung war jedoch auf eine elliptische Bahn bezogen – ein Stoff, der laut A-Heft gar nicht gefordert war und sicherlich von vielen Lehrkräften auch nicht im Unterricht behandelt wurde. Die Aufgabenstellung verfehlt somit den vorgegebenen Erwartungshorizont zum Nachteil der Schüler.

  4. Die Aufgabenstellung zum Thema „Harmonische Schwingungen“ betraf harmonische Schwingungen (Fadenpendel) nur am Rande und mit geringer Punktzahl. Tatsächlich ging es vor allem um nicht-harmonische Schwingungen, es sollte sogar begründet werden, warum die dargestellte Aufgabe (Schiffsschaukel) keine harmonische Schwingung ist. Auch hier besteht eine Diskrepanz zwischen kommuniziertem Erwartungshorizont und erfolgter Aufgabenstellung zum Nachteil der Schüler.

 
Für Rückfragen:  
Claudia Wackendorff (mobil:  0176 614 874 66)

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20150521_Pressemitteilung: Erzieher-Streik

19. Kammerperiode 2013-2015

Erzieher - Streik betrifft auch Schulen - Rechtsansprüche sind sicherzustellen

Der aktuelle Streik der Erzieher betrifft nicht nur die Kitas, sondern auch die GBS-Schulen, die mit den entsprechenden Trägern Kooperationsverträge haben. Dazu gehören rund 70 Hamburger Grundschulen.

Auch an Schulen kam es schon zu unschönen Situationen: Mittagessen wurden abbestellt, Notbetreuung durch engagierte Eltern untersagt“, weiß Thomas Koester, Vorstandsmitglied der Elternkammer Hamburg, aus eigener Erfahrung zu berichten. Viele Eltern haben Probleme, die Betreuung ihrer Kinder an den Streiktagen zu organisieren.

Dabei ist das Hamburger Schulgesetz (HmbSG) eindeutig: „Schülerinnen und Schüler von der Vorschulklasse bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres haben Anspruch auf eine umfassende Bildung und Betreuung in der Zeit von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr an jedem Schultag (HmbSG § 13 Absatz 1)“

Die Elternkammer Hamburg fordert die uneingeschränkte Einhaltung dieser Rechte!

Am 15. Mai 2015 ging von der Schulbehörde an die Schulen ein Schreiben heraus, dass §13 des HmbSG sicherstellen soll. Darin heißt es:

  • „Für Kinder, die nicht anderweitig betreut werden können, sollte die Schule die Betreuung in der Kernzeit bis 16:00 Uhr sicherstellen.“

  • „Dies kann durch schulisches Personal (…) aber auch durch Väter und Mütter (§ 31 Absatz 2 HmbSG)  erfolgen. Mindestens eine Person aus dem Personal der Schule muss aber stets anwesend sein.“

  • „Die von Ihrem Kooperationspartner genutzten Räume sind schulische Räume, die Sie auch für ein Ersatzangebot nutzen können.“

  • „Für die organisatorische Bereitstellung des Mittagessens ist weiterhin die Schule zuständig. Sollte eine Aufsicht durch den Kooperationspartner wegen der Arbeitskampfmaßnahmen nicht erfolgen, ist hierfür schulisches Personal einzusetzen.“

Die Rechtslage an GBS-Schulen ist mit den verschiedenen Vertragspartnern (Kita-Träger, Schule, Caterer) und den verschiedenen Gesetzesgrundlagen sicherlich kompliziert. Aber die Schulen haben klare Anweisungen erhalten. Daher ist es für uns nicht akzeptierbar, dass uns so viele Problemschilderungen erreichen!“ stellt Claudia Wackendorff, Vorsitzende der Elternkammer Hamburg, klar und schätzt weiter ein: „Sicher haben die Eltern Verständnis dafür, dass man für Anerkennung und eine angemessene Bezahlung kämpft. Dieses Verständnis schwindet aber, wenn die eigene Existenz bedroht wird.“

Die flächendeckende Einführung des Ganztages hat viele Eltern erst in die Lage versetzt, wieder eine geregelte Beschäftigung aufzunehmen. Nicht jeder Arbeitgeber ist aber familienfreundlich eingestellt oder kann es selbst wirtschaftlich tragen, wenn seine Mitarbeiter wochenlang den Dienst nicht antreten können; Jahresurlaube sind bereits aufgebraucht, das Minusstundenkonto voll. Eltern stehen vor der Wahl, ihre Anstellung zu riskieren oder sich der Vernachlässigung ihres Kindes, bzw. der Aufsichtspflichtverletzung schuldig zu machen. Aktuell sind übrigens 21% der Hamburger Kinder bis 14 Jahren von Armut bedroht.

Die Elternkammer fordert die Schulen auf, die o.a. Betreuungsmaßnahmen unverzüglich umzusetzen und für eine angemessene Betreuung der Kinder an den Streiktagen zu sorgen. Wir fordern weiterhin die Arbeitgeber und Gewerkschaften auf, sofort neue Verhandlungen aufzunehmen, um die Streiks in Kindertagesstätten und in der Nachmittagsbetreuung der Schulen zu beenden.


Für Rückfragen:

Claudia Wackendorff (mobil: 0176 614 874 66)

20150121-Pressemitteilung: Verbesserung der Schulverpflegung in der Ganztagsschule

Pressemitteilung
 
Verbesserung der Schulverpflegung in der Ganztagsschule  
 
Eine tägliche geregelte Nahrungsaufnahme ist besonders wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung
der Kinder in der Wachstumsphase.  
 
Dazu gehört nach Ansicht der Elternkammer Hamburg, neben einem gesunden Frühstück und einem Mittages-
sen, auch ein kleiner Snack am Nachmittag. Die Kinder verbringen immer mehr Zeit in der Schule und oft ist
für manche das Mittagessen die erste Mahlzeit des Tages. In vielen Familien fehlt das Bewusstsein in die
Notwendigkeit eines geregelten Essens für ihre Kinder. Folglich werden sie ohne Frühstück und Nachmittags-
snack zur Schule geschickt.  
 
„Da mehr als die Hälfte der Kinder den Nachmittag in der Schule verbringt, ist ein kleiner gesunder Nachmit-
tagssnack, in Form eines Apfels oder einer Banane, eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zum Mittages-
sen.“, so Felicitas von der Burg, Vorsitzende des Ausschusses Gesundheit-Sport-Umwelt in der Hamburger
Elternkammer. „Das hält nicht nur den Stoffwechsel aufrecht, sondern bringt auch die Hirnzellen in Schwung,
fördert die Konzentration und stellt so eine wichtige Grundlage für das Lernen dar.“ Nach Ansicht der Eltern-
kammer kann mit einer besseren Essensversorgung der Kinder zur Angleichung der Bildungschancen wesent-
lich beigetragen werden.
 
Die Elternkammer fordert die Schulbehörde auf, eine adäquate Essenversorgung auch am Nachmittag zu si-
chern und zu finanzieren. Die Kammer weiß, dass eine solche Maßnahme Geld kostet, glaubt es aber gut ange-
legt.  
 
In acht Bundesländern gibt es bereits einen Apfel pro Tag für jedes Kind. Dieses kann sich auch Hamburg
leisten. Es ist eine gute Investition in die Bildung und Zukunft unserer Kinder.  
 
Die Wichtigkeit gesunder Ernährung in Schulen wurde auf dem Bundeskongress für Schulverpflegung im
November 2014 hervorgehoben. Aus diesem ging eine Qualitätsoffensive der Bundesminister für Gesundheit
und Ernährung und der Kultusministerkonferenz hervor.  
 
 
Bei Nachfragen: Felicitas von der Burg, felicitas.vonderburg@gmx.de


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20150121-Pressemitteilung: Die Elternkammer Hamburg hat gewählt

Pressemitteilung                  Hamburg, 21.01.2015
 
Die Elternkammer Hamburg hat gewählt
 
Auf ihrer gestrigen 639. Sitzung hat die Elternkammer Hamburg ihren Vorstand für das Jahr 2015
gewählt.  
 
Dieser besteht nun aus:
Miriam Colombo (Gymnasium Lerchenfeld; Beisitzerin),  
Christian Eim (Albrecht-Thaer Gymnasium; Schriftführer),  
Marc Keynejad (Gymnasium Rissen; stellvertretender Vorsitzender),  
Thomas Koester (Grundschule Redder; Rechnungsführer),   
Jan Vlamynck (Stadtteilchule Winterhude; stellvertretender Schriftführer) und  
Claudia Wackendorff (Elbinselschule; Vorsitzende).
 
"Wir danken unserem bisherigen Vorsitzenden Gerrit Petrich, der nicht wieder kandidierte, für seine
engagierte Vorstandsarbeit! Er geht uns mit seiner Erfahrung und Energie glücklicherweise aber
nicht verloren, sondern wird sich in den Ausschüssen weiter für Hamburgs Schülerinnen und Schüler
starkmachen!", freut sich Claudia Wackendorff.
 
 
Die Elternkammer Hamburg vertritt die Interessen der Eltern von rund 240.000 Schülerinnen und
Schülern an Hamburgs Schulen und besteht aus 38 Kammermitgliedern, die aus den einzelnen Krei-
selternräten entsandt werden. 2015 ist das dritte Jahr der dreijährigen Amtszeit der Kammermitglie-
der. Der Kammervorstand wird jeweils zu Beginn eines Jahres für die Dauer von einem Jahr gewählt.
 
 
 
Rückfragen bitte an  
Claudia Wackendorff
Vorsitzende der Elternkammer  
E-Mail: schule.wackendorff@gmail.com

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