Gewaltprävention

Auf Grundlage des Hamburgischen Pressegesetzes wurde die Schulbehörde am 23. Mai 2014 erstmals gezwungen, Angaben zu schweren Körperverletzungen differenziert nach einzelnen Schulen zu veröffentlichen. Ein Vorgang, den die Elternkammer Hamburg sehr kritisch sieht. Bereits in der Stellungnahme 634-01 meldet die Kammer Bedenken gegen die Veröffentlichung solcher Statistiken an.

Die Beratungsstelle Gewaltprävention der BSB hilft Schulleitungen, Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern im Umgang mit Gewaltvorfällen, Straftaten oder Mobbing. Betroffene werden bei der Einleitung pädagogischer sowie juristischer und polizeilicher Maßnahmen unterstützt. Auch leistet die Beratungsstelle Hilfe bei
seelischen Krisen von Schülerinnen und Schülern, Gewaltpräventionsmaßnahmen und Schulungen des Kollegiums.
Werden Schulen mit Gewaltvorfällen öffentlich an den Pranger gestellt, steht zu befürchten, dass sie sich keine Hilfe mehr holen werden und Vorfälle verschweigen, zulasten der Opfer und Täter. Neben der Hilfe durch die Beratungsstelle Gewalt-prävention werden alle gemeldeten Vorfälle von der BSB erfasst und – auch in Zusammenarbeit mit der Hamburger Polizei - ausgewertet und gegebenenfalls verfolgt.
 
Mehr Informationen zur Beratungsstelle Gewaltprävention (Flyer, Angebote, Meldebögen, Checklisten) finden sich hier.