Gesundheit, Sport und Umwelt (GSU)

Aus unserer Arbeit

Bedingt durch die Themen des GSU-Ausschusses wird schulformübergreifend gearbeitet. Zusätzlich zu den Themen Gesundheit, Sport und Umwelt befasst sich der Ausschuss mit dem Schulbau in Hamburg.

Gesundheit

a. Ernährung

In letzter Zeit hat sich der Ausschuss mit gesunder Ernährung auseinandergesetzt.
Es wurden Beschlüsse zu folgenden Themen verabschiedet:

Zur Verbesserung des Essens in der Ganztagsschule wurde in der Kurzinfo Nr. 2 der EK im April 2015 ebenfalls berichtet.
http://www.elternkammer-hamburg.de/dokumente/kurzinfos/2015/

Im Mai 2015 hat sich die Elternkammer in einem Beschluss für die Abschaffung der Mehrwertbesteuerung von Schulessen eingesetzt. Damit ging sie über eine Forderung des Deutschen Kinderhilfswerk e.V. hinaus, das in einer Presseerklärung eine Reduzierung des MWSt-Satzes von 19 auf 7 % gefordert hat.

 

b. Suchtprävention

In Zusammenarbeit mit dem Suchtpräventionszentrum (SPZ) wurden mehrere gemeinsame Präventionsveranstaltungen zum Thema Nikotin, Alkohol und Cannabis, über das Stadtgebiet verteilt, durchgeführt. Viele Eltern haben die Informationsabende in Bergedorf, Poppenbüttel und Altona besucht.

Zum Thema Missbrauch von Medien, Internet, Chatten startete der GSU-Ausschuss eine Neuauflage. In Erweiterung des Präventionsgedanken wurde das Medienverhalten von Schülerinnen und Schülern diskutiert. Bisher wurden unter dem  Titel „Suchtprävention und Risikokompetenz im Umgang mit Smartphones und sozialen Netzwerken“ Veranstaltungen im Norden Hamburgs (CvO-Gymn), im Süden in Finkenwerder (Gymn. und StS) und in  Wilhelmsburg (Tor zur Welt) durchgeführt. In 2016 werden weitere Veranstaltungen stattfinden.

 

c. Gewaltprävention

Jedes Jahr befasst sich der GSU-Ausschuss mit den Zahlen der Gewaltvorfälle an Schulen. Es ist wichtig, dass Gewaltvorfälle von allen Schulen konsequent an die Gewaltpräventionsstelle gemeldet werden, aber keine Stigmatisierung einzelner Schulen stattfindet.

Beschluss der EK zur Veröffentlichung von Gewaltmeldungszahlen der Schulen

Im August 2015 wurde die „Richtlinie zum Umgang und zur Bearbeitung und Meldung von Geswaltvorfällen in Schulen“ durch die Behörde geändert und mit einem neuen Meldebogen versehen, in dem nur noch schwere Gewaltvorfälle meldepflichtig sind. Die Elternkammer wurde hier nicht eingebunden und fordert die Rückkehr zu einer Meldepraxis, die eine frühe Gewaltprävention in den Fokus rückt, ohne eine statistische Aufarbeitung.

Resolution des Bundeselternrates zur Gewaltprävention

Beratungsstelle Gewaltprävention des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI)

 

d. Schüler/innen-Gesundheit

Im Ausschuss wurden weiterhin spezielle Themen wie „Jungengesundheit und Jungenpädagogik“ oder auch das Gehverhalten von Kindern behandelt. Anders als Mädchen verhalten sich Jungen im jugendlichen Alter. Ihnen fehlt oft beispielhaftes Verhalten der Väter. Alleinerziehende Mütter, Kindergartenbetreuerinnen und Lehrerinnen prägen ihr Erziehungsbild, ihren natürlichen Bewegungs- und Abenteuerdrang können sie nicht immer genügend ausleben.

Übergewicht und Ganganomalien von Kindern haben Auswirkungen auf das ganze Leben. Hier kann im frühen Alter in den Schulen bereits Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Der Ausschuss hat zu diesen Themen pädagogische als auch fachärztliche Beratung eingeholt.

 

e. Reinigung der Schulen im Ganztag

Seit der Ausschuss sich mit dem Thema befasst hat, begleitet uns das Problem der Reinigung. Durch den längeren Ganztag Aufenthalt der Schülerinnen und Schülern im Ganztag hat der GSU-Ausschuss mehrmaliges Reinigen der Gebäude, speziell der sanitären Anlagen, gefordert. Der Ausschuss sieht einen ersten Schritt der Umsetzung durch die Behörde in die richtige Richtung. Alle Grundschulen im GBS (Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen) werden in Zukunft täglich ein zweites Mal gereinigt. Für GTS-Schulen (Ganztagsschulen), Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien gilt die Forderung weiterhin dazu das EK-Positionspapier Schulbau in Hamburg, Seite 10 zu „Schulklo.de“ (was wird zur Toilettengestaltung empfohlen)

Sport

Seit sich der Ausschuss mit den Inhalten des Regelunterrichts Sport und Schwimmen befasst, sind die Themen Hallenzeiten, Neu-. Umbau und Renovierung von Sporthallen ein ständiger Begleiter.

Zu einer umfangreichen Stellungnahme zum Schulschwimmen

Bereits 2012 hat sich der Ausschuss mit dem Thema Schulschwimmbegleitung auseinandergesetzt und folgende Forderung aufgestellt:

Schulschwimmbegleitung

Inzwischen können wir hier einen Schritt der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) in die richtige Richtung erkennen. Ein Halbjahr wird die Schwimmbegleitung durch andere Betreuer aus dem GBS-Bereich geleistet. Das zweite Halbjahr soll nach Möglichkeit durch Eltern abgedeckt werden.

Für die Organisation und Durchführung der Schulschwimmbegleitung ist die Schule verantwortlich und bekommt dafür auch entsprechende Mittel zur Verfügung. Schulschwimmunterricht darf nicht durch fehlende Elternbegleitung ausfallen. Eine solche Begründung durch Schulleitungen (SL) wird immer mal wieder angeführt. Die SL sind aufzufordern sich bei der Schulbehörde beraten zu lassen.

Horarmittelbereitstellung für Begleitpersonal

siehe hierzu auch die Durchführungshinweise Schulschwimmen der BSB

 

Hamburger Parcour

Am Anfang des 2. Schuljahres absolvieren die Kinder den so genannten „Hamburger Parcour“. Dort werden die sportlichen Stärken, aber auch Schwächen der Kinder in einem Test festgestellt. Mit den Daten über Entwicklungsmöglichkeiten bei den Schwächen wird nach Erkenntnissen der Kammer zu wenig bis kein Gebrauch gemacht. Anstelle dessen wird zum Herausfiltern der künftigen Leistungsträger im Sport nur auf die Stärken geachtet. Dazu hat die Kammer eine Resolution verabschiedet.

Siehe auch einen Beitrag in der Kurzinfo

Der Ausschuss hat im Juli 2015 in einem Brief an die Senatoren Rabe und Neumann an die Notwendigkeit des Festhaltens an die Dekadenstrategie beim Schul- und Breitensport erinnert und in Hinblick auf die geplanten olympischen Spiele angemahnt, dass der Bau von olympischen Anlagen nicht auf Kosten von notwendigen Reparaturen und Neubauten sonstiger Schulgebäude gehen dürfte.

Umwelt

Auf unsere Forderung hin wurden Luftmessungen in neuen Schulcontainern vorgenommen. Sie führten zu keinen Beanstandungen.

zum Beschluss Raumluftmessung

Mobilitäts- und VerkehrserziehungJedes Jahr unterstützen der GSU-Ausschuss alle Maßnahmen des Referates der Mobilitäts- und Verkehrserziehung der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) und der Verkehrspolizei, um die Zahlen verunglückter Kinder und Jungendlicher kontinuierlich weiter zu senken. Insbesondere begleitet der Ausschuss die „Schultütenaktion“ zur Einschulung und den „Zu Fuß zur Schule Tag“.

Stellungnahme der Elternkammer zur Mobilitäts- und Verkehrserziehung

Charts eines Vortrages zur Mobilitäts- und Verkehrserziehung

Bei der Abschlussveranstaltung des erfolgreichen „Zu Fuß zur Schule Tag“ 2015 war der GSU-Ausschuss vertreten und hat in der Kurzinfo vom 13.11.2015 berichtet.

In Hamburger Schulen besteht seit Jahren eine Umwelt-Nachhaltigkeits-Akton mit dem Namen „Fifty-Fifty-Programm“, welches die Schülerinnen und Schüler zur Einsparung von Energien im schulischen Bereich aufruft und mit einem Teil der eingesparten Gelder für die Schule belohnt. Diesem Projekt droht durch Vernachlässigung immer stärker das Aus, was es zu verhindern gilt. Die EK Hamburg hat dazu einen Beschluss gefasst.

Siehe auch Kurzinfo vom 13.11.2015

Im Oktober 2015 hat die Länder-Verkehrsministerkonferenz beschlossen, vor Schulen als Regelfall Tempo-30-Strecken einzurichten. Dieses war bisher eine Ausnahmeregelung. Die EK fordert die Hamburger Behörden auf diesen Beschluss umgehend vor allen Hamburger Schulen umzusetzen.

Schulbau

Der GSU-Ausschuss hat ein umfangreiches Positionspapier zum Schulbau in Hamburg verfasst und veröffentlicht.

Nach einem jahrelangen Stau von Renovierungsmaßnahmen und Schulneubauten wurde vom Hamburger Senat ein Investitionsvolumen von über jährlich 200 bis 300 Mio Euro beschlossen. Dabei sind Umfang, Zeitplan und Inhalt vieler Bau- und Renovierungsmaßnahmen durch verschiedene Faktoren verbesserungswürdig. Hier hat die Elternkammer ein Positionspapier entwickelt, das den Stand nach Ansicht der Kammer beschreibt und auf die unterschiedlichsten schulbaulichen Belange, Forderungen und Möglichkeiten hinweist. Die Kammer bietet letztlich an, mit den Behörden zusammen zu wirken.

Weiter hilft das Papier – welches im Laufe der Zeit Updates erhalten soll – schwerpunktartig Probleme neu zu diskutieren, entsprechende Stellungnahmen zu entwickeln und Forderungen voran zu bringen.

Positionspapier zum Schulbau in Hamburg

Der offizielle „Entwurf Rahmenplan Hamburger Schulbau“ führt alle geplanten Baumaßnahmen für die Hamburger Schulen auf.

„Entwurf Rahmenplan Hamburger Schulbau“

Der Entwurf Rahmenplan Hamburger Schulbau beruht auf den Zahlen des Schulentwicklungsplanes (SEPL). Die Elternkammer hält den SEPL nach fünf Jahren Gültigkeit für dringend überarbeitungsbedürftig und daraus folgend auch den Rahmenplan. Hierzu wurde im Februar 2016 ein Beschluss der Kammer gefasst.

Der Ausschuss hat einen Antrag gegen die Umwidmung von Schulflächen (hauptsächlich für Wohnungsbau) verabschiedet. Besonders in verdichteten Wohngebieten ist von Umwidmungen Abstand zu nehmen.

Stellungnahme zum Planverfahren Neue Mitte Altona

Stellungnahme Elternkammer zum Rückbau von Schulflächen

Presseerklärung zum Schulflächenverkauf

Dies sind die Ausschussmitglieder

Abts, Carola



Max-Brauer-Schule
Kreiselternrat 21 (Altona)
Elternkammer-Ausschüsse:
Ausschuss für Gesundheit, Sport, Umwelt (GSU)
Ausschuss für Stadtteilschulen (STS)
Mitglied im Bundeselternrat für Gesamtschulen




Photo of Christian  Eim Eim, Christian



Albrecht-Thaer Gymnasium (ATH)
Kreiselternrat 32 (Stellingen - Eidelstedt - Niendorf)
Elternkammer-Ausschüsse:
Ausschuss für Integration (I)
Ausschuss für Stadtteilschulen (STS)
Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit und besondere Veranstaltungen (ÖA; Vorsitzender)
Ausschuss für Gesundheit, Sport, Umwelt (GSU)




Koester, Thomas
e



Kreiselternrat 52 (Alstertal, Walddörfer, tlw. Rahlstedt)
Grundschule Redder
Vorstand der Elternkammer (Rechnungsführer)
Elternkammer-Ausschüsse:
Ausschuss für Grundschulen und frühkindliche Bildung (GFB)
Ausschuss für Gesundheit, Sport, Umwelt (GSU)




Krüger, Stefanie



Gymnasium Allermöhe
Kreiselternrat 61 (Bergedorf)
EK-Vertreterin in der Schülerkammer
Elternkammer-Ausschüsse:
Ausschuss für Bildungspläne, zentrale Aufgaben und Prüfungen (BP; stellv. Vorsitzende)
Ausschuss für Gesundheit, Sport, Umwelt (GSU; Vorsitzende)
Ausschuss für Gymnasien (GY)
Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit und besondere Veranstaltungen (ÖA)




Moegling, Ines



Kreiselternrat 52
Stadtteilschule Bergstedt
Elternkammer Ausschüsse:
Ausschuss für Stadtteilschulen (STS)
Ausschuss Lernen im Netz (A LiN)
Ausschuss für Sonderschulen, ReBBZ und Inklusion (SORI)
Ausschuss für Gesundheit, Sport, Umwelt (GSU)
EK-Vertreterin in der Lehrerkammer
BER-Ersatzmitglied
QZSV (Qualitätszirkel Schulverpflegung)




Peter-Klaas, Ulrike



Kreiselternrat 51
Otto-Hahn-Schule
Elternkammer-Ausschüsse:
Ausschuss für Stadtteilschulen (STS)
Ausschuss für Gesundheit, Sport, Umwelt (GSU)
Ausschuss Lernen im Netz (A LiN; stellv. Vorsitzende)




Syed, Shahid-Ali


+491767259551

Kreiselternrat 11 (Mitte)
Gymnasium
Elternkammer-Ausschüsse:
Ausschuss für Gesundheit, Sport, Umwelt (GSU)
Ausschuss für Integration (I)
Ausschuss für Sonderschulen, ReBBZ und Inklusion (SORI)
Ausschuss Lernen im Netz (A LiN)
Ausschuss für Stadtteilschulen (STS)
Ausschuss Bildungsübergänge (BP)




Wald, Sonja



Kreiselternrat Berufliche Schulen
Elternkammer-Ausschüsse:
Ausschuss für Berufliche Schulen (BS)
Ausschuss für Gesundheit, Sport, Umwelt (GSU)